Ackermann: Saale-Elbe-Kanal zügig vorantreiben

vom 17.06.2010

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MAGDEBURG. Der Bundestagsabgeordnete Jens Ackermann unterstützt den Bau des Saale-Elbe-Kanals. Die Forderungen der Parlamentarischen Gruppe Frei fließende Flüsse zum Stopp der Planungen kann er deshalb nicht mittragen. Ackermann möchte ein Zeichen setzen und tritt aus der Gruppe aus:

„Wir brauchen den Saale-Elbe-Kanal! Unsere Wasserstraßen in Mitteldeutschland verfügen im Gegensatz zu den stark belasteten Straßen noch über reichlich Kapazitäten. Es ist davon auszugehen, dass durch den Kanal pro Jahr 2,5 Millionen Tonnen Fracht von der Straße auf den Fluss verlagert werden können. Das müssen wir nutzen.

Der Saale-Elbe-Kanal leistet so auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und ist ein starkes Signal für den Wirtschaftsraum in Sachsen-Anhalt.

Ich kann deshalb die Resolution der Parlamentarischen Gruppe Frei fließende Flüsse, die Planungen zum Bau zu stoppen, nicht mittragen. Aus diesem Grund bin heute, am 17. Juni 2010, mit sofortiger Wirkung aus dieser Gruppe ausgetreten.

Der Forderung, der FDP-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, endlich das Planstellungsverfahren für den Kanal zu eröffnen, kann ich mich nur ausdrücklich anschließen.“

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